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Ich möchte in meiner MIET-Wohnung das Badezimmer umgestalten: Die Wanne soll durch eine Dusche ersetzt werden (Motiv: Mit fortschreitendem Lebensalter wird das Einsteigen in die Wanne immer beschwerlicher und gefährlicher).

Die geplante Maßnahme ist dem Vermieter anzuzeigen. Widerspricht er nicht binnen 2 Monaten, so gilt dies als Zustimmung.

Widerspricht er so kann er zwar dann die Zustimmung nicht verweigern, wenn

- der Umbau dem Stand der Technik entspricht,

- er der Übung des Verkehrs entspricht und wichtige Interessen des Mieters dient,

- die einwandfreie Ausführung gewährleistet ist,

- der Hauptmieter die Kosten trägt,

- keine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen des Vermieters oder anderer Mieter zu befürchten ist,

- keine Schädigung des Hauses zu befürchten ist,

- keine Gefahr für die Sicherheit von Personen oder Sachen besteht.


Im Falle der ordnungsgemäßen Ausführung liegen diese Voraussetzungen beim Ersatz einer Badewanne durch eine Dusche wohl vor. Der Vermieter kann in diesem Fall seine Zustimmung jedoch davon abhängig machen, dass Sie den ursprünglichen Zustand bei Zurückstellung der Wohnung wieder herstellen. Die Art der Ausführung der Dusche würde ich daher davon abhängig machen, ob der Vermieter dies verlangt.



Folgende Vorgehensweise ist daher zu empfehlen:

1. Verständigung des Vermieters (Einschreiben zum Nachweis des Zuganges und des Datums der Briefaufgabe),

2. Verstreicht die 2 Monatsfrist, können Sie die Arbeiten durchführen,

3. Verlangt der Vermieter innerhalb der Frist, dass bei Rückgabe der Wohnung der ursprüngliche Zustand hergestellt wird, sollten Sie diese Erklärung abgeben,

4. Widerspricht der Vermieter wäre dessen Zustimmung bei Gericht durchzusetzen.

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Rechtsanwalt
Dr. Thomas Hofer-Zeni
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1030 Wien

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